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Und hier ist unser aktueller Rundbrief:

Dies ist der Rundbrief für Juli 2026


Liebe Leserin, liebe Leser


"Sich zurück-erinnern in den natürlichen Zustand..."

Bevor ich tief zur Meditation und Selbsterforschung fand, wieder neu, so wie ich es heute lebe und lehre, war ich rund 14 Jahre Jahr für Jahr unterwegs in die Wildnis, in die großen Urlaundschaften der Erde - mit Rucksack, Zelt, Ausrüstung, vor allem mit mir selbst: Oft allein, bisweilen mit Anderen.

Meine feurige Sehnsucht war es, den Weg der Wildnis zu gehen und darin tief einzutauchen in die ursprüngliche Wirklichkeit, in das Uralte, letztlich das Anfanglose, dessen Klang ich in den Felsen und dem Wind, im Meer und in den Schreien der wilden Vögel, in den Bäumen und in der rauschenden Stille vernahm.

Ich spürte und wusste, dass Wildnis - Urlandschaften, wie ich Natur damals nannte, mich hinführen konnten zur Wahrheit, zur wahren Natur aller Dinge, zu meinem tiefsten Wesen.

Ab einem bestimmten Punkt erlebte ich diese Landschaften in mir, immer weniger im Außen, eher in mir wie eine geheimnisvolle Präsenz. Und ich wusste: Dort geht es weiter!

Wenn wir in die großen Religionen, Weisheitswege und authentischen spirituellen Traditionen von uns Menschen auf dieser Erde blicken, so zeigt sich uns übereinstimmend fast, dass der Zugang zu dem, was wir eigentlich sind, zu unserer Wahrheit, zur Erfüllung, nicht ein Konstrukt, nicht primär etwas zu Erreichendes ist, etwas fern-Zukünftiges.

Die Tiefe spiritueller Wahrheit teilt sich uns mit als etwas eher Uraltes, etwas Ursprunghaftes, fast wie etwas Vergangenes.

Allerdings, wenn wir genauer hinsehen - es hat nicht so viel mit zeitlicher Vergangenheit zu tun, es ist Anfanglos - wie ein "Immer-schon", als würde es auf uns warten, bis wir endlich fertig sind mit dem Getriebe und Gesuche und der Verwirrtheit - und uns bisweilen erschöpft oder gar "resigniert" von unserer Suche und Anstrengung fallen lassen, in das was immer schon da ist, aus dem heraus unsere Reise und Suche und die Entschlossenheit zu Menschsein entsteht, davon ein Ausdruck ist.

Ist das nicht geheimnisvoll - und zugleich sehr entspannend...?

Die Reise unseres menschlichen Erwachens in unsere Ganzheit, der Weg zur Reife und zu authentischem Menschsein zeigt sich uns als ein Erinnern an unsere wahre Natur, an das Ursprüngliche, in uns und in allem.

Dann wird klar, wie die große Natur, der Tempel der Wildnis, die Kathedrale der Elemente über Jahrhunderttausende hinweg unsere erste große Meisterin war!

So ruft und unterstützt, ja behütet uns Natur immer wieder auch heute, nährt uns als lebendige Wesen, als Menschen, berührt zutiefst unsere Seele, erneuert den Geist.

Ist das nicht der eigentliche Zendo, die wahre Kathedrale, der heilige Tempel des Ursprungs? - Ist Natur uns nicht heute Tor und Portal zur Wirklichkeit hinter all unseren "Werken"?

Lasst uns den "Weg der Wildnis" gehen, den ursprünglichen Pfad, das Erblühen unserer wahren Natürlichkeit und authentischen Fülle!

Dazu müssen wir nicht in die Berge steigen, auch wenn das wunderbar ist. Wir sind selbst Natur, in unserem Körpersein sind wir Tor zur Fülle, zur Weite, zum Anfanglosen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen Sommer, der Euch näher und tiefer zur lauteren wahren Natur Eures tiefsten Wesens führt.

So wünsche ich Euch erfüllende Zeiten und Lebensfreude, die nicht von Außenbedingungen abhängig sein muss!


Satnam Paulus-Thomas Weber

Worte für unterwegs:

"Natur ist nicht da draußen.

Natur meint dieses Namenlose, das du bist, bevor du dich "Ich" nennst.

Natur ist dieses, dem wir uns verdanken - wo wir noch keines Dankes fähig sind.

Es ist das grosse "Whau" Deines Existierens, die heilige Ekstase zu sein.

Erinnere Dich an Deine wahre Natur - hinter allen Konstrukten sogenannter Geschichte!

Erinnere Dich und erhole Dich tief im anfanglosen Immer-schon des Ursprungs.

Von da ist Neuwerden - von da ist Liebe zum Leben.

Dort begegnen wir uns!"


(Satnam Paulus-Thomas Weber)

















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