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Methodischer Weg

Meditation in der modernen Welt


Es geht in unserer Zeit mehr denn je darum,
unsere unmittelbare spirituelle Begabung als Menschen zu entfalten,
die uns allen innewohnt.


Schlüssel des Weges

  • Meditations-Praxis in der Linie von Chögyam Trungpa und Reginald A. Ray
  • Ergänzt durch Erkenntnisse und Methoden der humanistischen und der transpersonalen Psychologie
  • Vertieft durch Körper- und Atemarbeit
  • Als Zugang zu authentischem Menschsein - die zu werden, die wir eigentlich werden können


Zugänge zu Authentischer Spiritualität


Zu einer "Ortsbestimmung" unserer Wege und unserer Arbeit:
Brücken aus dem Herzen der Religionen...

1. Der Weisheit des Körpers vertrauen lernen
dem inneren Wissen unserer menschlichen "Verkörperung" lauschen und davon lernen

2. Meditations-Praxis
aus den Schätzen spiritueller Traditionen
begegnen uns heute sehr wesentliche Meditations-Praktiken,
die uns unterstützen in der hektischen modernen Welt,
auf der Reise zu unserem voll entfalteten Menschsein

3. Tiefe Atemarbeit
mit dem Atem in vertiefte und erweiterte Bewusstseins-Zustände zu finden, die seit alters her zu Heilung, Reifung und Einsicht genutzt werden,
- für heute neu entwickelt und gelehrt von Stan & Christina Grof / Sylvester Walch als Holotropes Atmen,
oder auch in der von uns weiterentwickelten sehr ruhigen Form des "Intensivierten Atemprozess", der eher einer vertieften entspannten Körper-Meditation entspricht.

4. Die Persönliche Begleitung der Einzelnen
mit der heilenden und unterstützenden Qualität menschlicher Begegnung, Beziehung und Austausch

5. Vermittlung eines Sinn-erschließenden Zusammenhangs
einer Sichtweise der Welt und des Lebens, die es ermöglicht, Erfahrungen und Einsichten zu integrieren
und im Alltag in ganz individueller Art zu leben und zu entfalten

6. Sich einlassen auf das eigene Leben als Reise zum Wesentlichen
genau das Leben, das wir leben, als die große Chance zur Reifung erkennen,
zu den Menschen zu werden, die wir zutiefst sind,
- das bedeutet, die Trennung zwischen Alltag und Spirituellem Weg aufzuheben


Wir leiten durch die inneren Prozesse,
wir begleiten und geben Raum
für die je eigene Entwicklung -
wir sind mit unseren TeilnehmerInnen zusammen unterwegs
und erforschen gemeinsam, was Menschsein heute bedeutet.



Die Wege zu unserem tieferen Menschsein,
zur Entfaltung unserer selbst als die Person, die in uns sich offenbaren will,
die Schlüssel somit von "authentischer" Spiritualität,
entfalten sich in der konkreten Arbeit in unseren Kursen.


Dazu im Folgenden eine Übersicht:

  • Heimkehr in den Körper
  • Kraft der Berührung
  • Seelische Reifung
  • Tiefe Atemarbeit
  • Meditations-Praxis


...Im Körper heimkommen ins Jetzt

Vieles in unserer derzeitigen Kultur führt vom Körpersein weg. Wir übergehen unser Spüren und oft sind es erst Erkrankungen, die uns zurückholen zum unmittelbaren Erleben, dass und wie wir körperlich sind. Oder wir bleiben bei einer völlig äußerlichen Vorstellung hängen, wie unser Körper auszusehen hat.

Arbeit mit unserem Körpersein
macht das Jetzt bewusst, lässt das ekstatische und freudige Potenzial direkten Erlebens frei werden, führt hin zum Erfahren der inneren Intelligenz unseres menschlichen Körpers, der oft viel genauer und früher spürt, was wir später erst im Denken verstehen und einsehen können.

Wir arbeiten mit der heilsamen und relaxenden Erfahrung
in der Natur, in Kontakt mit der Erde.

Wir leiten an zum Bewegen und Tanzen, zu aktiven Meditationen
mit dem Körper.

Wir führen durch die energetischen Zentren des menschlichen Körpers in entsprechenden Übungen.

Nach der Einsicht in die eigenen emotionalen Muster vertieft gezielte Arbeit mit körperorientierten Methoden die Klärung und bringt häufig nochmals völlig neue Erfahrungen.

Wir öffnen Räume, in denen immer stiller das Körpersein spürbar wird, die feinen Schwingungen und Empfindungen, so dass sich ein sehr genaues Körper-Bewusstsein einstellen kann.


...Bewusstheit für Körper und Geist
Berührung ist eigentlich die „Ur-Sprache", die wir erlernen noch vor der Geburt. Sodann ist Berührung eine wichtige Unterstützung unserer emotionalen und personalen Entwicklung. Bisweilen reduziert sich Berührung im Erwachsenen-Leben auf die Intimität mit der Partnerin, dem Partner und wenige andere Momente.
Das liegt auch daran, dass wir als Berührte sehr offen sein können, damit auch verletzlich, wenn die Qualität der Berührung nicht stimmt. Berührung als „universelle Sprache", die das Herz öffnet, ist völlig dienend, sie will nichts, sie gibt Raum, dass der andere / die andere wachsen und sich entfalten kann. So ist achtsame Berührung auch eine Ur-Qualität von Begegnung, wo zwei (oder mehr) Menschen einander in ihrer Würde und inneren Schönheit erkennen und fördern.

Die Kunst der Berührung
besteht für uns genau in Achtsamkeit und Verantwortung. Sie kann sehr einfach und lediglich unterstützend sein für das Durchspüren einer starken Emotion. Sie kann auch ein achtsames sich gegenseitig Berührung schenken in der Gruppe sein (in Anlehnung an die initiatische Leibarbeit nach Karlfried Graf Dürckheim).


Besondere Intensität von Berührung zeigt sich dann in den professionellen Massage-Arten:

Klangschalen-Massage nach Peter Hess,
wobei Klangschalen auf den (bekleideten) Körper aufgelegt und zum Klingen gebracht werden,
so dass die Känge unmittelbar in "allen Zellen" zu fühlen sind,
was eine feine Wirkung auf den ganzen Körper - die Seele - hat, und die Selbstwahrnehmung und innere Ordnung unterstützt.

Prozessunterstützende Berührung
von der Dauer ca. einer halben Stunde, wird in Absprache eine Berührung gegeben,
die den Ort wechseln, oder auch an einem Körperort verweilen kann.
Auch diese Berührungsart findet bekleidet statt.
Sie folgt sehr dem Selbstgespür des / der Empfangenden und öffnet in Verbindung mit der Meditation unserer Kurse oft tiefe ganzheitliche Erlebensräume in uns Menschen.
Sie wurzelt in der TouchLife Massage, die im Folgenden beschrieben wird.


Die TouchLife® Massage nach Leder & von Kalckreuth,
die mit Vor- und Nachgespräch 90 Minuten dauert, und sowohl ein Öffnen des Körper-Gespürs, wie auch eine bewusste Erfahrung von Ganzheit fördert.

Sie hat fünf Pfeiler:

Massagetechniken:
Über einhundert Massagegriffe
Akupressur- und Lockerungstechniken
Ruhige, sanfte oder dynamische, druckfestere Massage

Gespräch:
Vor der Massage zur Information
und zum Einstellen auf die Bedürfnisse
Nach der Massage zur gemeinsamen Reflexion

Energieausgleich:
Die Massage wirkt auch auf die energetische Dimension
des menschlichen Körpers
Zur Lösung von Blockaden
Zum Wiederfinden von energetischer Balance

Atem:
Massage mit dem Atemrhythmus vertieft das Spüren
Massage mit verstärktem Atmen lässt Spannungen sich lösen

Achtsamkeit:
Präsenz der Gebenden fördert die Bewusstheit und Gegenwart des/der Empfangenden



(Von sog. "tantrischen Massagen" grenzen wir uns in unserer Arbeit bewusst ab!)


...Arbeit mit Lebens-Mustern, Emotionen und Schatten, um uns selbst und unsere Beziehungen neu zu verstehen und den Alltag zu ordnen

Schwierige unverarbeitete Erlebnisse, ein stressreicher Alltag und der Versuch, mit dem Denken alles zu sortieren, führen häufig zu wiederkehrenden Sorgen, Ängsten, gar Verzweiflung, und vor allem zum Verlust der lebendigen Energie und Freude am Dasein.

Der Weg in die Klärung
beginnt meist damit, die Zusammenhänge und Emotionen der Seele und des Körpers wahrzunehmen, ihnen Raum zur Transformation zu geben und zu lernen damit umzugehen. Daraus ergeben sich neue Sichtweisen von Konflikten mit anderen Menschen, können sich Beziehungen neu gestalten. Das alltägliche Leben kann wieder ein Ausdruck der eigenen Lebendigkeit werden und nicht etwa bloß eine zu bewältigende Last. Erst das, was wir lieben, sind wir auch bereit zu ordnen, zu pflegen und zu kultivieren.

Methodische Elemente dieser Arbeit sind:

Grundhaltungen und Übungen der Gestalttherapie

Vertiefende Praxis der Initiatischen Therapie
(nach Karlfried Graf Dürckheim)

Energetische Körper-Resonanz zu bestimmten Lebensthemen

Äußere und Innere Ordnungs-Felder

Buddhistische Arbeit mit Inneren Schatten

Eigens entwickelte Strukturen zum Durcharbeiten und Klären schwieriger Emotionen aus einer Verbindung von Therapie und Meditation

Ausrichtungen für den Lebensweg und für Entscheidungen

Übungen, um neue Möglichkeiten des Ausdrucks, der Kommunikation und der Begegnung zu erproben


...sich selbst, die anderen und die Welt tief von innen her erfahren

Lange sind wir in unserer Kultur trainiert worden, analytisch zu denken, die Dinge zu unterscheiden, ja uns über den Verstand die Welt zu erschließen. Dies ist nicht schlecht, aber es greift zu kurz. Tausende von Jahren waren Menschen in der Lage – und alle wesentlichen spirituellen Traditionen tun dies immer – die Wirklichkeit als Ganzes, also „holotrop" wahrzunehmen. Dies ist eine sehr klare, wache und intuitive Art der Erfahrung, aus der tiefe Einsichten in sich selbst, das Menschsein, unsere Geschichte und den Weltzusammenhang kommen können.

Holotropes Atmen nach Stan Grof / Dr. Sylvester Walch
Die holotrope Arbeit mit dem Atem, dieser Urbewegung des menschlichen Körpers, ist eine alte, für uns heute weiterentwickelte Methode intensiver Selbsterforschung. Sie wird im Kontext der transpersonalen Psychologie gelehrt. Diese meint den Schritt über unsere nur persönlichen Bedürfnisse hinaus in den größeren Zusammenhang der Menschheit und der lebendigen universalen Wirklichkeit.


Hier können Sie den
Ablauf einer Sitzung [29 KB] "Holotropes Atmen" lesen oder ausdrucken.

Wir verstehen das Holotrope Atmen nicht als Ersatz für eine Psychotherapie, sondern als eine Methode tiefer Selbsterfahrung.

In einigen Situationen soll Holotropes Atmen nicht geübt werden.
Liste dazu hier [21 KB] .

"In der Holotropen Atemarbeit ist das Feld der mentalen Heilung und der Therapie ausgeweitet... Die physischen, die biographischen, die kulturellen, die evolutionären und die spirituellen Dimensionen unseres Menschseins werden mit aufgenommen... Mit der Zeit, so glaube ich, werden ihre (gemeint: Stan und Christina Grofs) Beiträge als ein großes Geschenk gesehen werden für das Feld der Psychologie und für die Heilung der Welt."
(Jack Kornfield in seinem Vorwort zu: Stanislav & Christina Grof: Holotropic Breathwork, 2010 - Hier in unserer Übersetzung)



Die ruhigere Variante des Holotropen Atmens -
Der Intensivierte Atemprozess:


Wir arbeiten auch mit einer eher ruhigen Weiterentwicklung
dieser Atemarbeit,
die so einer tiefen Atem-Meditation gleicht -
"Intensivierter Atemprozess" genannt.

Dieser kann in eine tiefe, warme und erweiterte Selbstwahrnehmung geleiten
und so innere Wandlung, Reifung und Klärung unterstützen.
Einführung und Übung dieser Methode
in unseren Tageskursen "Intensivierte Atemarbeit",
wie auch in unseren Retreats - IntensivWochen.


Hier können Sie den Ablauf einer Sitzung [24 KB] "Intensivierter Atemprozess" lesen oder ausdrucken.


Elemente des Holotropen Atmens sind...

  • Kräftigeres und schnelleres Atmen
  • Entspannt liegend - sich ganz dem eigenen Atem anvertrauen
  • Dieser wird tiefer und zeitweise auch schneller
  • Musik unterstützt den Prozess
  • Besonders dafür ausgewählte Musik
  • Führt durch die unterschiedlichen Phasen dieser inneren Reise
  • Öffnet Herz und Geist für das, was sich zeigen will
  • Die Gruppe und die Begleiter
  • Die Gruppe auf der gemeinsamen Atem-Reise gibt das Gefühl von Verbundensein und Geborgenheit
  • Wir als Begleitung und Leitung der Gruppe geben Unterstütztung wenn es nötig ist, oder wenn jemand darum bittet
  • Erweitertes und intensiviertes Bewusstsein
  • Auflösung alter Spannungen, Konzepte und Verhaltensmuster
  • Vertiefte und oft sehr klare Einsichten in die eigene Persönlichkeit
  • Innere Räume öffnen sich zu kollektiven und menschheitlichen Zusammenhängen
  • Berührung und Körperarbeit
  • Berührung auf Wunsch, um das Körpergespür zu intensivieren
  • Körperarbeit durch die TherapeutInnen bei intensiven Themen
  • Integration
  • Aufarbeitung der Erfahrungen durch Bilder
  • Ergänzende Einzelarbeit und Austausch in der Gruppe


Erfahren, wer wir wirklich sind...

Entspannt bei sich selbst ankommen können, dabei völlig wach und unbestechlich klar zu sehen, was in einem geschieht, dies in Freundschaft mit sich selbst und in zunehmender Liebe und Mitgefühl für sich und alle anderen Wesen auf dieser Erde...
so in etwa ließe sich das, was Meditation bedeutet, beschreiben.
Nur, dann gibt es eben auch noch die Unruhe, die Sorgen des Alltags, die emsigen Gedanken, das Ziehen im Rücken usw...
Damit gut umzugehen, ja dies alles zum inneren Reifen zu nutzen, dazu lehren die verschiedenen spirituellen Traditionen unterschiedliche und wirksame Methoden der Meditation.

Die von uns vermittelte Meditations-Praxis
Ist eine Frucht aus jahrelanger eigener Praxis
Im Zentrum steht die Körperzentrierte Meditations-Praxis nach Reginald Ray, der alte Praktiken des Tibetischen Buddhismus für uns heutige Menschen in der westlichen Welt übersetzt hat.
Ist der Versuch einer Essenz von Meditations-Praxis für den Alltag
Sie arbeitet mit der Weisheit unseres ganzen Menschseins, im Körper beginnend
Sie bezieht auch Bewegung mit ein, um Blockaden zu lösen
Ist ausgerichtet auf die tiefe Qualität von Entspannung, nicht mit Druck, wohl aber mit klarer Ausrichtung den Weg der Meditation zu üben.

Diese Meditations-Praxis beginnt mit:
Bewegungs-Elementen
Den Körper erspüren
Dem Atem Aufmerksamkeit schenken
Grundlagen der Meditation auch für den Alltag erlernen

Geht weiter durch:
Begegnung mit dem eigenen Herz-Raum
Freundschaft mit sich selbst ohne Bedingungen
Klärung von Emotionen
Fühlen / Lauschen nach innen

Kann uns führen zu:
Immer kraftvollerem Ruhen in der Stille und unermesslichen Weite des Seins
Einem Schauen von innen her
Der reinen Erfahrung als weiter offener Raum von Wahrnehmung dessen, was ist



In der Meditation in der Stille finden alle hier beschriebenen Wege
ihre Grundhaltung,
ihre Heimkehr, ihre tiefste Frucht und ihre Fülle.

Aus der Tiefe der Stille in das Tun und das alltägliche Leben zu gehen bedeutet, die in uns aufquellende Kreativität des Ursprungs wirken zu lassen.



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