Audios Meditation in schwierigen Zeiten

Diese Seite hier ist gerade dabei eine Plattform von Verbundenheit zu werden,
für mich, der ich immer wieder alle paar Tage etwas mit Euch teilen kann, auch inspiriert von Euren Mails und Feedbacks und Worten.
Und für Euch alle - wenn Ihr wieder hierhin schaut und wir miteinander meditieren, oder Ihr einen Text hört oder lest zur Inspiration des Herzens in dieser Zeit,
nicht nur den Verlust zu sehen - der ja auch da ist, und die vielfältige Not - ganz klar,
und auch die Geschenke zu ahnen, die aus dem Raum des Unbekannten, des Nicht-Wissens auftauchen - langsam, aber mit großer Macht.

Euch die besten Wünsche und Inspiration,

Satnam Paulus-Thomas Weber


Gemeinsame Meditation - Sonntags 20.00 Uhr

Auf Anregung von Einigen von Euch hin möchte ich eine gemeinsame Meditations-Zeit anbieten.
Das ist ganz frei - und zugleich eine Einladung zu dieser Zeit für eine halbe bis eine Stunde sich miteinander zu verbinden.
Wir sind dabei nochmal mit unserer konkreten alltäglichen Zeit untereinander verbunden und untertützen uns.

Wenn es mal nicht klappt - oder wenn Du das nicht möchtest - ist es völlig in Ordnung.
Für die, die dies mittragen wollen - lasst uns miteinander meditieren, wo auch immer Ihr gerade seid:

Sonntags von 20.00 - 21.00 Uhr (oder auch nur eine halbe Stunde).

Ich werde auch dabei sein und sicher auch viele andere Menschen, die wir nicht kennen, die in den verschiedenen Traditionen heute meditieren, praktizieren, beten, sich dem Größeren des Lebens öffnen.
Tun wir dies miteinander - vielleicht haben wir heute inmitten aller "Krise" die Chance ein neues "Wir" in seinem Werden zu unsterstützen.


Aktuell auf dieser Seite ist jetzt:


Ebenso ist da aktuell eine neue Meditation, die uns sehr in die Weite führt,
sowie ein Text zur Selbsterforschung, zur Reflexion - Was ist jetzt wesentlich? -

In der 4. Spur - etwas, das womöglich für uns heute sehr zentral und von Bedeutung sein kann...


  • 1. Spur Meditation in schwieriger Zeit...
  • 2. Spur ...für die Oster-Tage
  • 3. Spur - Neues Sehen heute... in die Stille gehen
  • 4. Spur - Ganz zentral für heute...


Hier ist ein Teaching zu finden zur heutigen Situation mit der weltweiten Krise durch das Corona-Virus
und vor allem, wie wir damit umgehen können - im existenziellen Sinne - wo auch die Chancen liegen uns solch einer Situation zu stellen.

Dazu gibt es 2 Geführte Meditation, die uns unterstützen können mit uns selbst, miteinander und mit der großen Linie der Menschen, der Erde in Verbindung zu bleiben.

1 - Teaching zur akltuellen Situation März 2020

Zum Downloaden hier bitte klicken.

Dieses Teaching geht auf die Situation mit der Gefährdung durch das Corona-Virus ein, und versucht darüber hinaus zu schauen, und dies herzunehmen als ein Lernfeld oder gar Übungsfeld für uns.
Dazu nutze ich die drei Grundhaltungen, die der Zen-Meister Bernard Galssman Roshi formuliert hat: Das erwachte Nicht-Wissen, die Fähigkeit Zeugnis abzulegen mit offenem Herzen und wachem Geist, und unsere Möglichkeit zu heilen, uns selbst, die Erde, die Menschen um uns und alle Wesen.

2 - GM: Meditation für schwierige Zeiten - liegen

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Diese Meditation im Liegen vertieft nach einer Grundpraxis mit dem Atem im Körpergespür, unser Gewahrsein in die Erde unter uns und ermutigt uns aus der Isolation herauszukommen und uns wieder verbunden (Re-ligio) zu erfahren. Die uralte Heilkraft und Ordnung der Erde als Symbol des Lebens, des Seins, des Göttlichen selbst, ist eine große Unterstützung und Zuflucht gerade in schwierigen Zeiten, wie heute.

3 - GM: Meditation für schwierige Zeiten - sitzen

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Die Meditation im Sitzen ist eine gute Fortsetzung der Praxis im Liegen, steht aber auch für sich.
Nach einer kurzen Einführung geht die Aufmerksamkeit hin zu der inneren und weiten Erfahrung des Hara - als eine Beckenschale, in der wir unser tiefes Selbst oder den unbegrenzten Raum berühren können.
Über die Praxis des Zentralen Raumes kommen wir hin zur heilenden inneren Präsenz, die wir selbst zutiefst sind und die wir dann auch öffnen können für alle anderen in der Welt, alle Wesen, diese Erde. Kostbar ist in schwierigen Zeiten auch die Verbindung zur Großen Linie der Menschheit - dem Strom an Menschen durch die Jahrhunderte hindurch, die in den verschiedenen Religionen und Traditionen geübt haben und auf einem Reifungsweg unterwegs waren und sind.

Gedicht und Fragen für diese Zeiten...

In persönlich sehr schwerer Zeit bekam ich von einem nahen Menschen vor Jahren ein Gedicht von Hilde Domin "Die Bitte".
Seitdem liebe ich es. Es ist tief, es ist tränenschwer und es ist auferstehungs-erfüllt.
So wie für viele von uns die heutige Situation - die zwar auch viel Wertvolles hat, aber auch große Herausforderungen und auch Notlagen beinhalten kann.
Ich mag es mit Euch teilen.

Dazu lege ich ein paar Fragen im Stile der Selbsterforschung - Inquiry - eine alte Praxis spiritueller Traditionen, sich selbst auf dem Weg zu begleiten und Türen mit den Fragen zu eröffnen.
Nutzt es, so wie es für Euch jetzt passt.
Bleibt gesund und vor allem in der Kraft des Herzens unterwegs mit dem Leben.
Satnam



Bitte

Wir werden eingetaucht
umd mit dem Wasser der Sintflut gewaschen,
wir werden durchnäßt
bis auf die Herzhaut.

Der Wunsch nach der Landschaft
diesseits der Tränengrenze
taugt nicht,
der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten,
der Wunsch, verschont zu bleiben,
taugt nicht.

Es taugt die Bitte,
dass bei Sonnenaufgang die Taube
den Zweig vom Ölbaum bringe.
Dass die Frucht so bunt wie die Blüte sei,
dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden.

Und dass wir aus der Flut,
dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem
zu uns selbst
entlassen werden.

Hilde Domin




Fragespur...

Was in mir - in meinem gewohnten Leben - will untergehen jetzt, will ich loslassen?

Was in mir soll mit mir gehen durch diese Zeit der Wandlung - durch alle Umbrüche hindurch?

Und was könnte ganz neu - und völlig unerwartet - geboren werden in mir und für mein Leben und für die Menschen um mich, die ich liebe,
was in mir, kommt erst jenseits der Untergänge ans Licht?

4 - Meditation: Den Frieden erfahren

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Diese Meditation im Sitzen passt gut als tägliche Praxis, sich nach innen in die Verbindung zu sich selbst, in den Atem, die innere Weite loszulassen und darin Erholung zu finden.
Von da aus öffnet sich unsere Wahrnehmung für die Welt um uns in einer neuen Art.

5 - Teaching: Die Chance Trennung zu beenden

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Dieser Talk geht ein auf das möglicherweise "tiefere Virus", also nicht auf der physischen Ebene, eher mit Blick auf das, was unseren menschlichen Geist heute verwirrt oder was uns im übertragenen Sinne krank macht.
Und das hat mit unserer Haltung der Abtrennung von uns selbst, voneinander, von der Erde, vom Göttlichen ... zu tun.
Wie können wir da aussteigen?

Der Ruf der Amsel...

Komm nach Hause, ruft die Amsel!

Komm nach Hause heute Abend, in den Moment, wo der Vogel singt
Komm nach Hause heute Abend, in den langsam werdenden Frühling
Komm nach Hause - zu Dir, mit allem, was jetzt in Dir ist,
an Sorgen, Fragen, Trauer, Liebe, Angst, Weite und Hingabe...

Komm - zurück vom Zuviel, in das wir uns alle all zu lang verstrickt haben
Komm - zurück vom Nochmehr, von der Flut der Daten und Dateien und Apps und Mails
Komm - zurück vom Einerlei und Soweitermachen ohne zu wissen wozu

Komm nach Hause zur ursprünglichen Glut Deines Herzens,
zum lebendigen Schmerz zu existieren,
zum leidenschaftlichen Wunder des Daseins, das Dich in besondern Stunden Deines Lebens berührt hat

Komm nach Hause zu Dir selbst in die ganze Bandbreite Deiner Unmöglichkeit, Schönheit und Freiheit
Komm nach Hause in das uneingelöste Versprechen, das Du immer bist und immer noch bist und das sich aussagen will in diese Welt
Komm nach Hause in die Verbundenheit mit allem Leben und allen Menschen, allen Wesen

Komm nach Hause ruft die Amsel.


Satnam Paulus-Thomas Weber

6 - Meditation: Stille hinter der Stille

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Diese Meditation beginnt im Liegen - und geht dann im Sitzen weiter.
Sie führt uns tief in den Augenblick, das große Jetzt, in dem alle Dinge ruhen -
und in die Stille, die gleichsam im Sinne von Willigis Jäger hinter aller Stille nochmal alles umfängt.

7 - Meditation: Alles aus dem Herzen schauen

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Diese Meditation im Sitzen unterstützt uns, unser Fühlen und Schauen aus dem Herzzentrum in der Mitte unseres Körpers zu öffnen für uns und alle Wesen heute in dieser gemeinsamen herausfordernden Situation. Dabei können wir uns unterstützt erleben von den großen Erwachten der verschiedenen Traditionen.

Was willst Du in die Welt bringen - jetzt?

Ein paar Inspirationen mag ich mit Euch teilen - Fragen, die ich mir gerade auch selbst sehr stelle:


Was wollen wir sein - jetzt in dieser Zeit?

Verwirrte
Fragende
Gut Informierte
Klar Denkende
Fühlende
Liebende
Pilger und Pilgerinnen des Lebens
Bodhisattvas - den Weg der anderen Begleitende
Erwachende - die erkennen, dass es um etwas viel Größeres geht im Leben

- Wer wollen wir sein heute?



Und was wollen wir in die Welt bringen - ganz konkret?

Welche Stimmung in uns, soll sich auch um uns verbreiten -
und die anderen ein-stimmen?

Welche Stimmung in uns ist es Wert mit anderen geteilt zu werden
- und welche nicht?

Welche Spur möchtest Du einschreiben jetzt in dieser Weltstunde in die Herzen der Menschen, die Dich erleben?


"Das Mitgefühl des erwachenden Herzens
ist tausendmal ansteckender
als jeder Virus."

Tara Brach



Für die Oster-Tage und darüber hinaus...


Von einem Freund erhielt ich zwei wunderbare Gedichte - mag sie mit Euch teilen.
Sie sind wahrhaft eine Einstimmung - nicht nur für unsere heftige und zugleich auch chancenreiche Zeit,
sondern auch auf die Oster-Tage, die ja eigentlich genau den Durchgang durch das Chaos, die Not, die Verzweiflung, oder einfach die Verwandlung in das Neue, das Unbekannte, das vom Geheimnis des Lebens heranweht, zum Thema haben.

Hilde Domin schreibt:

"Wer es könnte
die Welt
hochwerfen
dass der Wind
hindurchfährt."


Ja - dieser Atem des Seins, der alle Dinge durchweht - dass wir es (wieder oder überhaupt erst neu) spüren!


Und Rose Ausländer dichtet als jüdische Dichterin und Überlebende des Holocaust in Czernowitz:

"Auferstanden

Vor seiner Geburt
war Jesus
auferstanden

Sterben gilt
nicht
für Gott und
seine Kinder

Wir Auferstandene
vor unserer Geburt"


Für mich faszinierend in wenige kurze Worte gebracht diese völlige Zeitlosigkeit, ja Zeitfreiheit unserers tiefsten Wesens.
Wer sind wir denn eigentlich...?


1 - Teaching: "Wenn aber unsere Welt zerfällt..."

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Dieses Teaching nimmt die Thematik der Oster-Tage auf und setzt sie in einen weiten Kontext, eine Geste, die wir in vielen spiritiuellen Traditionen finden und auch in einer tieferen psychologischen Arbeit.
Zudem ist das Aufgehen aus dem Untergang ja sehr aktuell, wenn unsere bisherige Lebensordnung gesellschaftlich und persönlich sehr fragil wird...
Wie können wir damit umgehen?
Was taucht auf in uns - im Leben, wenn das Alte versinkt...?

2 - Meditation: Erde - Himmel - Herz

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Diese Meditation geht entlang den aus dem Taoismus kommenden Aspekten von Menschsein: Erde als Gegründetsein im Hier und Jetzt; Himmel als die Weite des Seins, die uns durchweht; Herz als die warme Zentrierung in unserem konkreten liebesfähigen Menschenleben.

3 - GM: Initiatischer Prozess einer Wandlung

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Diese längere geführte Praxis hat Elemente einer "psychologischen Reifungsarbeit" und einer "somatischen Meditation". Sie ist von John Welwood inspiriert, der beides auch gelehrt hat, aber hier in meiner Fassung.
Die Übung bringt uns in Kontakt mit alten Schutzmustern unserer Biographie, unter Umständen auch aus der Kindheit - versucht deren innere Intelligenz zu befreien für uns heute.
Also - es ist hilfreich sich einigermaßen relaxed in sich selbst zu fühlen, um diese Praxis zu machen.
Dann aber kann sie eine große Hilfe sein - Altes in uns wirklich auch zu verwandeln.

4 - Tiefe Atemarbeit im Sitzen - Kurzform

Zum Downlaoden bitte hier klicken.
Erstmals online biete ich hier eine "Tiefe Atemarbeit" an - in kürzerer Form, nur eine gute halbe Stunde.
Diese Arbeit ist inspiriert vom Holotropen Atmen natürlich, in dem wir ja ausgebildet sind, und auch von Jeru Kabbal und seiner "Quantum Light Breath-Meditation".

Die Übung ist im Sitzen und bitte nur im Sitzen! (Also nicht liegen oder stehen und herumlaufen...)
Aus rechtlichen Gründen spiele ich keine Musik dazu ein, deren Aufführungsrechte ich nicht habe. Ihr habt also nur meine Durchleitung hier.
Ihr könnt aber (wer das mag) Euch zuvor eine Musik Eurer Wahl aussuchen oder zusammenstellen, die so etwas wie einen Bogen beschreibt,
ruhiger - inniger - berührender beginnend,
dann kraftvoller,
dann auch mit Beat, mit Rhythmus, der durchträgt,
gegen Ende hin dann mit mehr Herz-Qualität und feinerem Ausklingen.
Oder Ihr nehmt einfach eine Musik, die Ihr liebt.

Parallel dazu spielt Ihr dann meine Durchleitung.
Du brauchst einen guten Sitz - und so ca. eine Stunde Zeit, so dass es noch etwas nachklingen kann in Dir,
also nicht gleich vor einem "Termin".

Die Atemarbeit kann eine schöne und powervolle Vertiefung einer vorangeganenen Meditation sein - oder auch für sich allein stehen.
Diese Atempraxis führt stark in den Körper - nutzt das tiefere (gar nicht unbedingt schnellere) Atmen, um tiefer liegende Muster in der Persönlichkeit zu befreien und sich lösen zu lassen in einer sehr natürlichen Art.
Zugleich ist es mit der Anleitung stets beim Atem zu bleiben - eine tiefe auch zeitgemäße und letztlich machtvolle Meditations-Praxis, gerade in herausfordernden Zeiten wie heute.

5 - Meditation: Der Eine Körper der Wirklichkeit

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Die letzte Meditation dieser Reihe lädt ein sich zu öffnen für die Durchlässigkeit in die je größere Weite und unser im Grunde immer gegenwärtiges Einssein mit allem, was ist.
So kann dies eine Frucht auch sein aus dem gegangenen Übungsweg dieser Reihe von Praktiken zu den Ostertagen und darüber hinaus...

Die Macht der Meditation...

"Dies ist der Eine Körper,
und eine einzige Minute der Meditation,
eine einzige Minute des Loslassens und der Klarheit,
beeinflusst das gesamte Universum - Raum und Zeit,
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Meditation hat diese Tragweite.

Aus der Sicht des Absoluten sind wir bereits erleuchtet,
doch in dem Moment, in dem Sie die Erfahrung der Erleuchtung machen,
teilen alle Dinge diese Erfahrung mit Ihnen.
Wenn Sie Ihr eigenes Chaos begrenzen,
begrenzen Sie damit das Chaos aller anderen und aller Dinge...
Können Sie sich vorstellen, was es heißt,
in diesem Moment alles zu berühren,
bis in die Ferne der Zukunft und in die Tiefe der Vergangenheit hinein?"

Bernie Glassman Roshi

(Bernie Glassman ist ein z.T. jüdisch-stämmiger Zen-Meister, der in den USA gewirkt hat, und weltweit lehrte.
Er ist vor einiger Zeit verstorben. Ich durfte mit ihm in Auschwitz im ehemaligen Gelände des Lagers eine Woche mit einer großen internationalen Gruppe von Menschen meditieren.
Ich finde ihn unglaublich authentisch und tief. Jemand, der sich der ganzen Bandbreite von wirklichem Menschsein gestellt hat.)

Neues Sehen heute... in die Stille gehen


Malidoma Somé schreibt:

"Ihr Lieben überall in der Welt,

Die Welt ist in einer intensiven initatorischen Zeit.
Und genau so, wie mit jeder anderen Initiation, ist die Furcht vor dem Unbekannten gefährlicher und tödlicher als das Bekannte. In Zeiten wie dieser, geht es darum, unsere inneren Heilkräfte und Begabungen wachzurufen, unsere gemeinsamen Gaben und Visionen, um die Ausbreitung der Angst und Unsicherheit einzudämmen. Nur so können wir unsere heutige Situation verstehen, ohne uns verseuchen zu lassen von einem Krisengefühl, das uns blockiert, weise auf das heutige Chaos zu reagieren. Wir Menschen haben nach diesem initiatorischen Moment gefragt genau für diesen Grund. Anders wären wir zu komfortabel inmitten der Blindheit für das Offensichtliche:
Dass es nämlich darum geht, zu heilen im Angesicht all der Schwierigkeiten, in die wir gefallen sind mit unserer globalen Geschichte seit vielen Jahrzehnten...

Zu dieser Zeit, Ihr Lieben, brauchen wir es dringend, uns von der Furcht zu distanzieren, die sich ausbreitet, und statt dessen näher zur Natur und zu den Ahninnen und Ahnen zu kommen. Die Natur trägt die Magie, derer wir bedürfen, um aufzusteigen zu unserer gemeinsamen Unversehrtheit und Heilkraft. Als Spiegel unseres wahren Selbst, lädt Natur uns ein, uns ihr anzuvertrauen und in sie einzutauchen, so dass wir uns erinnern - wir sind ja nicht Marionetten der Angst. Wenn wir dies tun, werden wir sehen, wie diese Pandemie der Ruf ist zu einer Selbst-Überprüfung, und eine Einladung die größere Macht anzurufen, mit der wir begabt sind. Wir werden ebenso daran erinnert, dass unsere Heilung mit unseren Ahnen und Ahninnen zu tun hat. Diese "Linie", die uns den Rücken deckt, erinnert uns daran, dass die Heilkraft, die wir auf diesen Planeten gebracht haben, gerade dabei ist, sich ganz entfalten zu wollen. Lasst uns dies mit unserer gegenwärtigen Geschichte verbinden! Lasst uns deutlich machen, dass wir als Mit-SchöpferInnen miteinander verbunden sind, während wir durch diese Initiation gehen. Lasst uns nicht in die zu einfachen Fahrwasser der Panik eintauchen. Diese wäre eine Wiederholung - die uns berechenbar und manipulierbar macht, und die uns die Eleganz und Gnade unseres heiligen Selbst raubt. Wenn wir unserer inneren Medizin, unserer Heilkraft und Begabung vertrauen, wenn wir unseren Ahninnen und Ahnen trauen, wenn wir glauben an die magische Liebe der Schöpfung, der Mutter Natur, dann kann sich genau diese Zeit jetzt als richtig erweisen, dass das alles offenbar wird.

Wenn die Dinge auseinander fallen und das Zentrum unseres Daseins es nicht mehr halten kann, dann braucht es dass wir Zuflucht nehmen zu der großen Linie der Menschen vor uns, zur Macht der Natur, wo das Heilige uns erwartet. Initiation ist ein Schwellenraum hin zu der Magie radikaler Transformation; denn da ist etwas anderes in uns, das sterben muss, auf dass ein größeres Selbst geboren werden kann. Wollen wir etwa die alten Störungen bevorzugen im Angesicht dessen, was wir angeboten bekommen?

Jetzt - mehr denn je sollten wir Kontakt aufnehmen zu den Ahninnen und Ahnen - den lebendigen Linien spiritueller Traditionen und unseren Vorfahren als Menschenfamilie - wir sollten die Erde unter unseren Füßen spüren, und wir sollten den Duft der Natur einatmen wenn wir uns hingeben dem größeren Leben und wir können lernen der Medizin, der Begabung im anderen Menschen neben uns wieder zu vertrauen.
Wir sind gerade sehr nahe an einer von Wundern erfüllten Heimkehr."

Malidoma Patrice Somé

(Malidoma ist afrikanischer Ältester und Schamane, studierte in Frankreich und den USA, hat 3 Diplome und 2 Doktortitel und lehrt weltweit als Brückenbauer zwischen der afrikanischen Welt und der weißen Welt, sowie als spiritueller Lehrer, der Altes und Modernes verbindet.)



1 - Intro-Meditation ins reine Gewahrsein

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Die Tiefe von Meditation geht auf hinter allen Werkzeugen. Wenn wir aufhören etwas zu machen - übernimmt die innere Weisheit von selbst die Führung.
Reines Gewahrsein - hier im liegen - ist ein lebendiger Raum, dem wir uns anvertrauen können in uns hinein.

2 - Intro-Meditation: In die Stille gehen...

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Die Essenz von Meditation wird oft "Nicht-Meditation" genannt, weil wir keine Werkzeuge und Techniken mehr benutzen, um irgendwohin zu kommen.
Alle Werkzeuge der Meditationen helfen uns die Türen zu öffnen. Wenn die innere Weite und Stille uns anrührt, können wir lernen zu lauschen.
Das Größere nimmt uns bei der Hand...
Diese Meditation ist ein Intro für das Sitzen in der Stille.

3 - Meditation 7 Richtungen des Raumes

Zumd Downloaden bitte hier klicken.
Diese Meditation aus einem anderen Kontext möchte ich Euch hier zugänglich machen. Sie ist etwas eine "fortgeschrittene" Praxis, aber wir kommen da schon alle hinein, wenn wir der Weisheit des Körperseins vertrauen.
So vieles ist auch wirr und eng diese Tage - und bedarf der Weite, des Loslassens in die Unermesslichkeit des Ursprünglichen, damit wahrhaft Neues auch möglich wird in uns und in dieser Welt. Diese Meditation führt in die Weite des Seins-Raumes, der noch den physikalischen Raum gleichsam birgt. Es ist eine Begegnung mit der Offenheit des Seins, des Göttlichen, das alle Dinge durchweht.

Was ist jetzt wesentlich?

Inquiry - sich selbst erkunden...

Was ist jetzt wesentlich?

Diese Frage habe ich mir die letzten Tage oft gestellt - in mich hinein und in Resonanz auf die äußeren Ereignisse.

Es gibt dermaßen viele Sichtweisen und Meinungen und Perspektiven auf die heutige ja globale Situation... Fast alle Positionen, die möglich sind werden auch vertreten. Letztlich sind wir auf uns selbst geworfen - unserem Gespür, unserer Intuition, unserer inneren Untrüglichkeit zu vertrauen und mehr zuzutrauen als vielleicht bisher.

Kann ich meinem inneren Gespür für die Situation, in der ich lebe vertrauen?

Schätze ich mich wert genug, um mein Leben von mir her zu führen und nicht nach den Vorgaben, oder sog. wissenschaftlichen Ergebnissen der Experten?

Es gilt nochmal die Fäden loszulassen, mit denen wir das Alte irgendwie noch zusammenhalten und gut durch die Krise bringen wollen.

Es gilt - so ist mein Eindruck - sich der Weite des Ursprungs anzuvertrauen, der göttlichen Schöpferkraft, der lebendigen Macht der Evolution unseres menschlichen Bewusstseins. Ernst zu machen mit "Initiation" - als Einweihung in die große Wirklichkeit, zu der wir alle gehören.

Das bedeutet, die kleinen und zu engen Perspektiven aufzubrechen.

Wie ist das, wenn wir die Stille des Nocht-nicht-Wissens betreten und walten lassen, ohne nach dem, was auftauchen könnte zu greifen?

Haben wir den Mut, das Leben zu fragen: "Was ist jetzt für mich wesentlich?" - um uns vom Leben selbst führen zu lassen aus der Tiefen-Intelligenz, die wir alle verkörpern?

Ganz zentral für heute...

...ist mir wenn ich auf die gesamte Situation heute schauen kann...


Da kamen mir wie von selbst diese Worte -
und sie verbinden sich mit einem Gedicht von Thich Nhat Hanh, das ich hier folgen lasse:

"Ich bin das Licht und bin das Dunkel..."

In diese unsere Zeit geschrieben...


Ich bin das Licht
und ich bin die Dunkelheit

ich bin nicht nur das Dunkel, bin die Finsternis,
ich bin auch das Helle, bin das Leuchten, bin das Licht

denn ich gelobe Zeugnis abzulegen von der Ganzheit des Lebens.

Ich gelobe mich einzulassen auf die Erfahrung des Einen Körpers der Wirklichkeit.

Mögen alle Wesen erwachen!

Mögen alle Wesen erwachen!


Ich gelobe Verschiedenheit zu sein -
sonst lande ich im Krieg gegeneinander
und baue Vernichtungslager für die Anders-Denkenden.


Möge mein Leben Werkzeug der unendlichen Liebe sein,
die die gesamte Existenz segnet.

Mögen alle Wesen erwachen!


(Satnam Paulus-Thomas Weber)


Nenne mich bei meinem wahren Namen


Bitte nenne mich bei meinem wahren Namen


"Sag nicht, dass ich morgen fortgehe -
denn ich komme doch heute gerade erst an.

Betrachte es ganz tief: Jede Sekunde komme ich an -
sei es als Knospe an einem Frühlingszweig
oder als winziger Vogel mit noch zarten Flügeln,
der im neuen Nest erst singen lernt;
ich komme als Raupe im Herzen der Blume
oder als ein Juwel, verborgen im Stein.

Ich komme stets gerade erst an, um zu lachen und zu weinen,
mich zu fürchten und zu hoffen.
Der Schlag meines Herzens ist Geburt und Tod
von allem, was lebt.

Ich bin die Eintagsfliege, die an der Wasseroberfläche
des Flusses schlüpft.
Und ich bin auch der Vogel,
der herabstürzt, um sie zu schnappen.

Ich bin der Frosch, der vergnüglich
im klaren Wasser eines Teiches schwimmt.
Und ich bin die Ringelnatter, die in der Stille
den Frosch verspeist.

Ich bin das Kind aus Uganda, nur Haut und Knochen,
mit Beinchen so dünn wie Bambusstöcke;
und ich bin der Waffenhändler,
der todbringende Waffen
nach Uganda verkauft.

Ich bin das zwölfjährige Mädchen,
Flüchtling in einem kleinen Boot,
das von Piraten vergewaltigt wurde
und nur noch den Tod im Ozean sucht;
und ich bin auch der Pirat -
mein Herz ist noch nicht fähig, zu erkennen und zu lieben.

Ich bin ein Mitglied des Politbüros
mit reichlich Macht in meinen Händen;
und ich bin der Mann, der seine 'Blutschuld'
an sein Volk zu zahlen hat
und langsam in einem Arbeitslager stirbt.

Meine Freude ist wie der Frühling, so warm,
dass sie Blumen auf der ganzen Erde erblühen lässt.
Mein Schmerz ist wie ein Tränenstrom, so mächtig,
dass er alle vier Meere auffüllt.

Bitte nennen mich bei meinen wahren Namen,
damit ich all mein Weinen und Lachen
zugleich hören kann,
damit ich sehe,
dass meine Freude und mein Schmezr eins sind.

Bitte nenne mich bei meinen wahren Namen,
damit ich erwache,
damit das Tor meines Herzens
von nun an offensteht -
das Tor des Mitgefühls."


Thich Naht Hanh
(Er schrieb dieses Gedicht, als er Flüchtlingen in Vietnam auf Booten half über das Meer zu fahren und sich in Sicherheit zu bringen...)